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Mittwoch, 31. August 2022

Unter dem Schirm....

Wie geht es Dir wenn du die Nachrichten des Tages liest? Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf? Unsicherheit...Wut...Resignation....Angst?? 
Momentan sind die Geschehnisse dieser Zeit schwer einzuordnen. Das Gefühl der Sicherheit wird brüchig und vieles wird in Frage gestellt. Unsicherheit kann sich breit machen und Angst kann die Folge sein.

Weißt Du, was Angst in deinem Körper auslöst? 
Angst bedeutet beengend und ist mit dem Lateinischen Wort angustus was Enge, Beengend oder Bedrängnis bedeutet verwandt. 
Die Angst ist primär erst mal eine gesunde Reaktion auf eine bedrohliche einengende Situation. Der Körper macht sich bereit den bedrohlichen Augenblick ein Ende zu setzten. Er ist einsatzbereit zur Flucht oder zum Kampf. Alle körperlichen Ressourcen werden so aktiviert, dass der Körper schnell reagieren kann und uns trotz Verletzungen und Schmerzen aus dem Gefahrenmoment rausbringen kann. 
Nun kann es aber vorkommen, dass sich eine Angst in Situationen aufbaut, in denen es nicht ums Überleben geht. Da keine akute oder reale Bedrohung da ist. 
Diese Angst ist nicht förderlich und kann subjektives Leiden auslösen und behindert unser Leben im Alltag. 
Diese Angst kann so mancherlei Körperliche Symptome wie beispielweise Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Brustschmerzen, Beklemmungsgefühl, Bewusstseinsstörungen, allgemein Schmerzen im Körper oder vieles mehr verursachen. Das körperliche Abwehrsystem läuft auch bei einer unrealen Angst auf Hochtouren. In Gefahrensituation gibt es eine anschwellende und dann eine abschwellende Verlaufskurve. Bei der destruktiven Angst ist die Verlaufskurve anschwellend und bleibt dann auf einem hohen Niveau. Der Abbau der körperlichen Reaktion und der chemischen Stoffe findet kaum statt. Wenn so eine massive Angst dein Leben beeinträchtigt, dann warte nicht und suche dir Hilfe!!
 
Aber was ist, wenn sich in Deinen Alltag eine Unsicherheit breit macht, negative Gedanken auf kommen ein diffuses Gefühl der Angst eindringt? In der Regel gehen wir damit um. Die meisten haben individuelle Strategien entwickelt, um dieser Angst zu begegnen. 
Aber was ist, wenn die Stützpfeiler der Sicherheit oder die Strategien nicht abrufbar sind oder gar ganz wegbrechen? Wäre es dann nicht gut etwas zu haben, was über dieser Angst steht, was größer ist als alles, was es gibt?
Eine Welt ohne Angst gibt es nicht...
Für mich stellt sich viel mehr die Frage wie kann ich mit dem Gefühl der Angst oder den Unsicherheiten dieser Zeit umgehen?
Welche Strategie die Beständigkeit und Festigkeit dir bietet hast du für dich gefunden?
Als ich so unter den Schirmen der Fußgängerzone lang spazierte, kam mir der Psalm 91 in den Sinn. 
Da heißt es: "Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden."
Wenn ich im Regen unter einem Schirm durch die Gegend laufe, kann ich ganz getrost und in Ruhe meinen Weg gehen. Der Regen ist zwar noch da, aber ich komme einigermaßen trocken ans Ziel.
Die Nachrichten und Unsicherheit bleiben, im Wissen, dass es einen Gott gibt, der mir Schutz bietet, kann ich meinen Weg gehen. 
Das ist mein Schirm...was ist Dein Schirm?


Spaziergang unter Schirmen....


...und ein Schirm bietet Schutz vor der Sonne.

Samstag, 30. Juli 2022

Look up to the sky

Wie oft am Tag streicht mein Blick den Himmel. Gleich morgens nach dem Aufstehen geht mein erster Blick zu dem Himmel und ich überlegen, wie das Wetter heute wird. Im Laufe des Tages ertappe ich mich immer wieder dabei, wie mein Blick nach oben geht. Dabei liefert der Himmel mir ein facettenreiches Angebot. 

Von einem tiefen Blau mit Sonne, leichte Schäfchenwolken, große Phantasiegebilde oder einem leuchten roter Abendhimmel bis hin zu bedrohlich Schwarzwolkentürme ist alles möglich.

Manchmal halte ich staunend inne und bin überwältigt, was für ein grandioses Schauspiel der Himmel mir bietet und manchmal blicke sorgenvoll nach oben und frage mich was da wohl auf mich zu kommt.

Und manchmal, wenn ich mir ganz viel Zeit nehme, hat der Blick in den Himmel was ganz Beruhigendes und mir einen Moment der Entschleunigung schenkt.

Wann bist Du zuletzt auf dem Rücken gelegen und hast einfach Mal in den Himmel geschaut??

Der Blick in den Himmel,

....ist ein kleiner Miniurlaub. 

...ist ein beflügelndes Gefühl.

....hilft mir zur Ruhe zu kommen.

...stellt mein mich-zu-wichtig-nehmen in eine neue Perspektive.

...zeigt mir die Größe und Genialität des Universums.

...schenkt mir eine große Freiheit und eine tiefe Demut zugleich.

...erzählt mir von der Bedeutung Gottes und gibt meiner Endlichkeit eine Hoffnung!


Eine Hoffnung, die mir mit dem Blick in den Himmel so richtig deutlich wird.

Egal wie die Wolken sich entwickeln, egal was auf mich zu kommt. 

Es gibt ein mehr... als nur einfach mich...als nur ein Zufall!!

"Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes"...aus der Lutherbibel

Ja, der Himmel erzählt mir von der Größe Gottes!

Der große Gott, der mit mir in einem Dialog steht...

Der mir durch die Bibel zusagt, 

" Ich Dein Gott, bin immer größer als DAS was kommt!"

Was für ein Blick in den Himmel....


Look up to the sky..

.......und lass Dich überraschen!




Die Vielfalt ist überwältigen!








Sonntag, 26. Juni 2022

Dein Herz ein Wunderwerk !!

Das Herz ist das Symbol für die Liebe und der Motor für das Leben. 

Wusstest Du, dass 
 ….das Herz das Erste ist, was im menschlichen Körper angelegt wird? 
In der Embryonalentwicklung. d.h. sofort nach der Zellteilung werden die Organe angelegt und zu dem ersten Organen gehört das Herz. 
..das männliche Herz schlägt im Laufe eines Lebens ca. 2,7 Milliarden Mal, 
..das weibliche Herz schlägt im Laufe seines Lebens ca. 3,3 Milliarden Mal, (Wenn man von einem Puls in Ruhe von 65 beim Mann und 75 bei einer Frau ausgeht...und von einer Lebenserwartung von 80-84 Jahren.) 

Zur Anatomie des Herzens:
 - ist ein muskuläres Hohlorgan 
- ist ca. 350 g beim Mann und 260 g bei der Frau schwer; so groß wie die Faust des Betreffenden.
- das Herz befindet sich im Brustkorb zwischen den beiden Lungenflügeln. Etwa zwei Drittel des Herzens liegen eher in der linken, ein Drittel liegt eher in der rechten Brustkorbhälfte. 
-ist in eine rechte und eine linke Herzhälfte unterteilt
-jede Herzhälfte besitzt jeweils zwei Kammern: einen Vorhof (Atrium) und eine Hauptkammer (Ventrikel) Also insgesamt 4 Kammern!! 
-jedes Herz hat noch Herzklappen, deren Aufgabe ist es dass das Blut nicht zurückströmt ,sondern in  eine Richtung ausgeworfen wird. 

Aufgaben des Herzens: 
Das Herz ist der Motor des Lebens:
Es ist die zentrale Pumpstation unseres Kreislaufes, die die Transportvorgänge in allen Blutgefäßen antreibt. Das Herz kann man mit einer Pumpe vergleichen, die dafür sorgt, dass das Blut den gesamten Körper durchströmt. Über das Blut wird jede Zelle im Körper mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zusätzlich transportiert es Endprodukte des Stoffwechsels ab. Im Ruhezustand, werden circa fünf Liter Blut pro Minute durch den Körper gepumpt. Bei Belastung steigt die Leistung an, indem das Herz schneller schlägt und kräftiger pumpt. Dabei ist im Extremfall eine Beförderung von bis zu 25 Litern Blut pro Minute möglich. Also 5 mal soviel wie in Ruhe!! Was für eine enorme Leistung!
Die Gesamtmenge des Blutes im Körper bleibt jedoch immer gleich. Bei einem Erwachsenen liegt diese bei fünf bis sechs Litern. 
Mit rhythmischen Kontraktionen pumpt das Herz, das Blut durch den Körper und sichert so die ausreichende Durchblutung von Organen und Gewebe. Und somit sind wir beim Blutdruck RR. 
Der Normalwert liegt bei 120/ 80. Der Blutdruck ist der Druck in einem Blutgefäß, gegen den das Herz seinen Inhalt auswerfen muss. Der Oberer Wert (Systolisch)  ist der Ausstoß in die Aorta. Der Unterer Wert(Diastolisch) benennt das "zusammen ziehen" nach dem Ausstoß. 
Der Blutkreislauf : Der kleine Kreislauf wir auch Lungenkreislauf genannt -> Sauerstoffarmes Blut aus der den Venen kommt da an...fließt in de rechten Vorhof/ Kammer....und geht dann in die Lunge - In der Lunge wird das sauerstoffarme Blut in das sauerstoffreiches Blut ausgetauscht, und geht dann in den linken Vorhof / Kammer und hier beginnt der Körperkreislauf-> Hier strömt das Blut in die Aorta und strömt in alle Bereich der Körpers. in den Endgefäßen wird wieder das sauerstoffreiche Blut gegen das sauerstoffarme Blut ausgetauscht.

Warum es wichtig ist das Herz zu trainieren? 
Das Herz ist ein Muskel, ein Hohlmuskel der einen Hohlraum umschließt. Somit kann man das Herz trainieren wie  die andere Muskeln auch. 
Wie funktioniert das konkret? 
Bei körperlicher Anstrengung erhöht sich die Pumpleistung des Herzens, was den Muskel bei regelmäßigem Training kräftigt und vergrößert. So kann das Herz bei jedem Schlag eine größere Blutmenge in den Körper pumpen. Die Effizienz des Herzens wird dadurch erhöht. 
Zusätzlich bilden sich bei regelmäßigem körperlichem Training durch die verstärkte Durchblutung neue Blutgefäße (Kapillarsprossung), was die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff verbessert. 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die Fließeigenschaft vom Blut verbessert sich .
Außerdem werden durch sportliche Aktivitäten verschiedene Vorgänge im Stoffwechsel ausgelöst, die einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte ausüben und die Gefäße vor der Entwicklung von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) schützen können.  So kann insbesondere Ausdauersport das Verhältnis zwischen schädlichem LDL-Cholesterin und schützendem HDL-Cholesterin verbessern.  Das Thromboserisiko verringert sich.
 Eine weitere gesunde Wirkung ist die Verbesserung des Sauerstoffaustausches in der Lunge. 
Die Atmung wird kräftiger 
Durch den Verbesserten Blutaustausch stärkt sich unser Immunsystem….was wir in diese Zeiten ja alle brauchen können! 
Ergänzend gehören regelmäßige sportliche Aktivitäten zu den Stresskillern. Bewegung ist eine gute Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen die Gedanken neu zu sortieren… 

Wie kann ich das Herz trainieren? 
 Am besten ist es in Bewegung zu kommen. Damit meinte ich nicht mehr „schaffen“, sondern sich mehr zu bewegen...wie zum Beispiel Treppen laufen, kleine Wanderungen  zu machen, Bewegungen in den Alltag zu integrieren. Einen guten Rhythmus zu haben zwischen Arbeit, Bewegung und Pause. 
Warum ist es wichtig zwischen Arbeit und Bewegung zu unterscheiden? Arbeit ist in der Regel immer eine einseitige Tätigkeit. Beispiel: Holz hacken. Bewegung soll eine ausgewogene Tätigkeit sein. 
Wer etwas mehr will. Es gibt natürlich auch die Sportarten die das Herz trainieren: Laufen, Schwimmen, Rad fahren, Wandern aber auch ein gezieltes leichtes Krafttraining kann sich positiv auf das Herz auswirken. Dabei ist es immer wichtig auf den Puls zu achten, eine Faustregel ist : Laufen ohne schnaufen, also sich so bewegen, dass man sich dabei noch gut unterhalten kann. Oder wer es genauer wissen will 220- Lebensalter = Maximal Puls und davon 70 %. Das Ganze dann 3-4 x in der Woche und ca 30-45 Minuten wirkt sich absolut  gesundheitsförderlich aus. Eine deutliche Verbesserung von Puls, Cholesterin, Blutdruck etc. wird bei den Blutwerten sichtbar. 
Aber wir wollen es ja nicht so kompliziert machen….. Ich denke das wichtigste ist eine gute Abwechslung hin zu bekommen zwischen Arbeit, ausdauernde Bewegung, gesundem Essen, gesunder Lebenswandel und Ruhe. 
→ Über Arbeit brauche ich Euch nicht viel erzählen...vielleicht soviel, das morgen auch noch ein Tag ist und nicht bis kurz vorm umfallen gearbeitet werden muss, weil man meint es heute noch fertig werden zu müssen. 
→ Die Bewegung und warum das so wichtig ist habe ich oben beschrieben. 
→ Das gesunde Essen, denke ich jedem bekannt, gute Fette nicht zu viel Fettes wegen dem Cholesterin, wenig Zucker dafür viel Basaltstoffe und Vitamine zu sich nehmen…
 → zum gesunden Lebenswandel gehören natürlich keine Zigaretten, kein Alkohol usw. das wisst ihr, denke ich, auch sehr gut 
→ Auf diesen letzten Punkt die Ruhe, die Entspannungspausen, den Stressabbau möchte ich nochmals genauer eingehen.

Warum Stressabbau und Ruhephasen einlegen?
Eigentlich kennen wir das auch sehr gut. Die Welt ist gerade mal 6 Tage alt, da baut Gott am 7. Tag schon einen Ruhetag ein....Da heißt es in 1. Mose 2, 3 Und Gott ruhte sich am siebten Tag aus und heiligte den Tag. Dieser Tag gehört Gott und dient uns zur Erholung. Ist es nicht spannend zu sehen wie Gott schon da für uns sorgt ?? In diesem Schöpfungsbericht sehen wir Gottes Weitsicht für uns Menschen. Gott hat mit diesem Rhythmus den Grundstein der Fürsorge für uns Menschen gelegt. Entspannung nach dem Alltagsstress. 
Damit wir sorgsam mit unserem Körper umgehen, brauchen wir immer wieder die Phase der Ruhe nach der Phase der Anspannung. Der Körper kann sich erholen. Das beinhaltet Gottes Plan, er sorgt für uns, dass wir Ruhephasen bekommen und diese auch nutzen dürfen. 
Aber Gott will noch mehr...ER möchte nicht nur das wir uns körperlich erholen, sondern er möchte auch unsere inneres zur Ruhe kommen lassen. 

Er möchte, dass wir unsere Ängste abgeben: Jeder Mensch hat Angst...primär ist die Angst ja nichts schlechtes. Die Angst schützt uns vor  gefährlichen und riskanten Situationen. Allerdings kann sich die „normale“ Angst auch in eine krankhafte Angststörungen steigern. Die muss dann ärztlich behandelt werden. (ca.25% aller Deutschen entwickeln im laufe ihres Lebens eine Angststörung)
 Es gibt aber auch viele Menschen, die jahrelang teils unbegründete Ängste mit sich "rum- schleppen", sich dauernd damit beschäftigen und dadurch körperliche Beschwerden bekommen. Da möchte uns Gott seine Ruhe schenken. Die normale Angst gehört zum Leben dazu, aber bereits Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt:“ Das habe ich zu Euch geredet, damit Ihr Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost ich habe die Welt überwunden.“ Johannes 16,33. Ja, Jesus hat die Angst besiegt! 
Jesus selbst kannte die Angst..um so tröstlicher ist es doch für uns, wenn er uns, wie einst den Jüngern zu ruft:“ Erschreckt nicht, Ich bin`s, Habt keine Angst!“ Mt 14, 27. Jesus möchte ,dass wir keine Angst. Er fordert uns auf uns nicht zu fürchten. Er begleitet uns durch das Leben. Und diese Zusagen haben zum Ziel Geist und Seele gesund zu halten. Gott möchte, dass wir die Angst abgeben. Wir müssen die Angst, die Zukunftsangst und die Ungewissheit in unserem Leben nicht alleine tragen.

Nach den Ängsten kommen gleich die Sorgen...wir Sorgen uns um soviel. Wir sorgen uns und diese Sorgengedanken schlägt sich auf unsere Gesundheit nieder. „Sorgen machen“ belastet unseren Körper unnötiger Weise und massiv.. „Macht euch keine Sorgen, sondern bringt euer Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! Und sein Friede, der alles menschliche weit übersteigt, wird euer innerstes und eure Gedanken beschützen, denn ihr seid ja mit Jesus Christus verbunden.“ 
Ist das nicht ein gewaltiges Wort? Geben wir unsere Sorgen ab, beschützt er unser innerstes! Beschützt heißt doch dann... er wehrt alles ab…..ich nehme keine Schaden! Meine Seele darf in dem Wissen das Gott kämpft und abwehrt zur Ruhe kommen. Ist das nicht toll?!... Er fordert uns regelrecht auf alle Sorgen auf ihn zu werfen 1 Petrus 5,7 Ja Gott will uns diese Last der Sorgen ab nehmen. Er möchte, dass wir befreit von Sorgen im 100% igen vertrauen auf ihn leben. Er betont auch immer wieder, dass wir unser Anliegen bei ihm abgeben. Er möchte wirklich, dass wir leichter leben.
Lebe ich mein Leben mit Sorgen oder Lebe ich in diesen wunderbaren Zusagen Gottes.?? 

 Er möchte unsere Schuld vergeben: Ist nicht manchmal auch die Schuld, die wir erfahren haben und wo wir uns schuldig gemacht haben, dass schwerste, was auf unserem Herzen liegt? Wir sagen ja auch nicht umsonst...da ist mir aber ein Stein vom Herzen gefallen, wenn man erleichtert ist, dass der Fehler, den man gemacht hat nicht angerechnet wird. Ja Gott möchte diese Schuld von uns nehmen. „So weit wie der Osten vom Westen ist, so weit schafft er meine Schuld von mir weg“  Psalm103,12 Der Stein der Schuld auf meinem Herzen fällt nicht einfach nur runter, Gott will mir diese ganze Last abnehmen und er schafft sie unendlich weit weg. Er will, dass mein Herz ohne dieser Belastung leben muss. 
Was für eine Befreiung für mein Herz. Er vergibt mir meine Schuld und macht mich frei. Dafür ist er für mich am Kreuz gestorben. Ich brauche seine Hand nur greifen und seine Vergebung annehmen. 
Ist Dein Herz frei ? 

Er möchte unsere Gefühle und Gedanken beeinflussen: Vor etlichen Jahren wurde der Begriff der Psychohygiene geprägt. Damit ist  die Versorgung der eigenen geistige und psychische Gesundheit gemeint. Hier geht es um die Sauberkeit und Ordnung in unseren Gedanken. 
Genauso wie wir äußerlich auf Hygiene achten sollten, sollten wir auch unser Denken und Fühlen sauber halten. Gefühle und Emotionen entwickeln sich durch Ereignisse, Begegnungen, Vorstellungen und Wünsche. Die Liste der Gefühle, die wir alle kennen, ist lang. Unsere Gefühle spielen eine viel größere Rolle für unser Dasein wie wir oft meinen. Und wir denken oft, wir können unsere Gefühle nicht beeinflussen. Ja, das ist zum größten Teil so, aber wir können bis zu 10% der Gefühle/ Gedanken beeinflussen und beherrschen. 
Wir können uns bewusst entscheiden, wie wir heute durch den Tag gehen. Ich kann mich für Dankbarkeit und Herzlichkeit entscheiden. Ich kann mich entscheiden Freude und ein Lächeln zu verbreiten. Das ist sicher oft schwer, aber durch bewusste Erinnerung an das schöne und gute in meinem Leben, kann ich Freude und Dankbarkeit in meine Gefühle und Gedanken platzieren.
Es lohnt sich bei den eigenen Gefühle und Gedanken genauer hinzuschauen und sie unter Kontrolle zu halten und mehr noch gute Gedanken bewusst zu implizieren. Und genau das hat auch einen großen Einfluss auf mein körperliches Wohlbefinden. In der Bibel wird schon das Herz als Zentrum der Gefühle und Emotionen angesehen. Und damit das Herz unbeschwert rund laufen kann, gibt uns der weise König Salomon einen wichtigen Rat mit: „Mehr als alles hüte Dein Herz, denn aus ihm strömt das Leben.“ Sprüche 4,23 
Mit diesem schönen Vers möchte ich schließen und wünsche Dir behüte Dein  Herz in jeglicher Hinsicht, dass ist der Motor Deines Lebens! 




Die Kraft der Doppelherzen💕


Inspiration und Empfehlung: Das Buch "Rundum gesund!"

Montag, 30. Mai 2022

Weißt den gar nicht wie schön du bist,,,,

 

"All deine Farben
Und deine Narben
Hinter den Mauern
Ja ich seh dich
Lass dir nichts sagen
Nein, lass dir nichts sagen
Weißt du denn gar nicht
Wie schön du bist?" 
Lied von Sara Conner

https://www.youtube.com/watch?v=1gDbpWC_9pE

Nein, ich wusste nicht wie schön ich bin.

Lange hatte ich ein massives Problem mit meinem Körperbild. Ich konnte meinen Körper so wie er ist einfach nicht akzeptieren.

Meine Wahrnehmungen entsprachen nicht der Realität.

Falschaussagen, die in der Vergangenheit über mich ausgesprochen wurden, wurden meine Wahrheiten. Ich glaubte diesen Sätzen..

....du wärst ja ganz schön, wenn Du nicht zu dick wärst!

...du wärst ja ganz nett, wenn Du nicht so plumpe Witze machst!

...du wärst ja ganz sympathisch, wenn Du Dich besser anpassen würdest! 

Kennst Du solche Sätze auch???

Diese Aussage trifft auf erlebte Ablehnung weil ich " Anders " war/ bin!! Diese gefühlte Zurückweisung bestätigten die Falschaussagen und verstärkten meine Glauben an die über mich ausgesprochenen toxischen Sätze.

Kennst du auch diese Momente, wo du deutlich die Nichtanerkennung deiner Person spürst? Du kannst einfach nicht mehr Du selbst sein. Ist das nicht endlos traurig?

Durch das Erwähnen dieser Unwahrheiten, bemühte ich mich stetig so zu sein wie die Absender der Sätze mich gerne gesehen hätten.

Ich machte unzählige Diäten und meine weiblichen Rundungen blieben!

Ich versuchte mich netter auszudrücken und wurde doch nicht gehört!

Ich passt mich an und wurde nicht mehr gesehen!

Ich kämpfte gegen mich! Ich wurde immer vernichtender zu mir! Ich ließ keine guten Gedanken über mich zu! Was für eine Bankrotterklärung für mich als Mensch! Ich fing an mich ganz anders zu verhalten. Ich wurde unbarmherzig gegenüber meinem Umfeld, angetrieben von dem Leistungsgedanke mich zu verändern und meinen Glaubenssätzen die mich sehr geprägt haben. Ich setzte mich einen permanenten Kampf aus. Ziel unerreichbar!!

Schlussendlich stellte ich mir die Frage was mache ich hier eigentlich und will ich in dieser Unzufriedenheit weiterleben?? Wer bin ich eigentlich?

"Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu" Ödön von Horvath

Ich stellte mich dieser Problematik:

" Was wäre wenn ich diesen Lügen nicht mehr glaube??" 

" Was wär wenn ich den biblischen Wahrheiten glaube??"

" Was wäre wenn ich authentisch wäre??"

Mit der Auseinandersetzung mit mir als Person, die Gegenüberstellung der toxischen Aussagen vs. christliches Menschenbild konnte ich meine bisherigen Glaubenssätze ganz langsam überschreiben.

Das christliche Menschenbild passiert auf der Grundlage, dass Gott uns Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat. Er hat uns die Würde verliehen Mensch zu sein. Wenn wir in die Natur schauen dann sehen wir die Schönheit und die Genialität der Schöpfung. Gott hat den Menschen wunderbar geschaffen. Somit ist das Wesen einer jeden Frau Einzigartig und Schön!

Mit dieser Besonderheit und diesem Merkmal darf ich mich als Person so annehmen wie Gott mich geschaffen hat. Selbst unser Grundgesetz passiert auf der Würde des Menschen.

Ich darf den Sätzen der Liebe Gottes folgen und dem Wissen dass er mich einzigartig geschaffen hat.

Ich darf den Aussagen, der Menschen folgen die es gut mit mir meinen und mich mit meiner Schönheit und meinem Temperament so annehmen wie ich bin.

Die Frage ist doch was gebe ich weiter?

Schau Dich doch an.....Wie schön Du bist!!!




Eine Schönheit 😁



 





Samstag, 30. April 2022

Der tragende Boden

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht über den Boden auf dem du stehst ? Oder welche Funktion der Boden unter dir hat ? 

In der Regel machen wir uns über so was keine Gedanken. Es ist einfach so! 

Ich musste mir Gedanken machen, als ich in meiner Ausbildung zur Körperpsychotherapeutin mit dem Rücken auf dem Boden lag und die Anweisung  bekommen habe: 'Zu spüren ', wie mein Körper auf dem Boden liegt und wo der Körper den Boden berührt.

In dem Moment als ich da lag, kam mir der Gedanke in den Sinn, dass dieser Boden auf dem ich liege, tragend ist. Das dieser Boden in all seinen unterschiedlichen Facetten, egal ob hart oder weich, warm oder kalt immer da ist und mich trägt.

Der Boden ist so all gegenwärtig in meinem Leben, wie meine Beziehungen. Egal aus welchem Material mein Gegenüber geschnitzt  ist, hat er oder sie Einfluss auf mich und mein erleben. Und auch ich bin so eine Einflussnehmerin auf meine Mitmenschen. 

Hart und weich, Reibung und Annahme..

Kalt und warm. Unangenehm und Schutz..

Genauso, wie ich den Boden unter den Füßen  spüre, erlebe ich auch meine Beziehungen.  

Die guten und stabilen Beziehungen geben mir Sicherheit und Stärke. Die sind das tragende  Element in meinem Sein!

Was bedeutet tragen? 

Ich bekomme etwas, ich nehme etwas an.

In dem Moment  in dem ich etwas annehme, trage ich Verantwortung. Ich bekomme etwas anvertraut. Und das was ich in meiner Hand habe und trage, lasse ich in der Regel nicht einfach fallen. 

Ich gehe achtsam damit um. Ich wende Kraft auf  um es sicher von A nach B zu transportieren.

Sollten WIR nicht genauso "tragend" miteinander umgehen?

Die Frage ist doch, wie ich diese Beziehung in diesem Moment gestalte?

Was bin ich für ein " Untergrund" für mein Gegenüber?

Stärkend, verlässlich, beständig und immer da?

Dann gibt es noch diese richtig fiesen und unangenehme Untergründe. Die so richtig übel sind. Spitz und instabil, steinig und steil. 

Wie begegne ich solchen Menschen, die zu meinen unangenehmen Untergründe gehören ? Oder für wen bin ich so ein inakzeptabel Boden?

Als ich das so lag musste ich über meine Freundschaften nach denken. 

Voll Dankbarkeit dachte ich an die lieben Menschen, die mich geprägt haben, die mich über die Jahre getragen habe!

Für mich ist Jesus ein großes Vorbild, er hat sich einfach hin gekniet und hat den Jünger die Füße  gewaschen. Er hat Petrus einfach an die Hand genommen, damit er nicht untergeht, als er anfing ängstlich umherzuschauen. Jesus hat die Menschen voller Liebe und Mitgefühl angeschaut und geheilt

Genauso möchte ich versuchen Beziehungen zu  leben. Mit Mitgefühl und Liebe, mutig  die hilfesuchende Hand greifen. Hilfe anbieten und als Dienende,  Begegnungen leben.

WAS für eine HERAUSFORDERUNG!!

Ja, ich kann es nur versuchen....meine Palette von Untergründen reicht von angenehm stärkend bis hin zu steinig und spitz!👀

Um so mehr erfüllt mich eine tiefe  Dankbarkeit für die tolle, liebe, stabile und tragende Freundschaften die ich haben darf. ❤







Donnerstag, 31. März 2022

Pausenzeit

Sonne

Sitzen

Seele baumeln lassen!

Dankbar und Zufrieden......

Pausenzeit darf einfach sein!


Tipp von mir...einfach mal genießen😎




Freitag, 25. Februar 2022

Viola d`amore

"Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten." Katharina von Siena

"Viola d`amore, heißt meine neue Leidenschaft!" Fast schon zärtlich und mit leuchtenden Augen spricht die Violinistin, die mir gegenüber sitzt von ihrem neusten Streichinstrument. Ihr schwärmen und ihre Begeisterung habe mich gepackt. Interessiert höre ich, die-Ahnungslose-was Streichinstrumente -angeht, zu. 
Die "Geige" mit dem sinnlichen Namen "viola d`amore", ist ein historisches Streichinstrument ähnlich wie die Bratsche nur etwas größer und hat 5-7 Spielseiten und ebenso vielen Resonanzseiten. 
Fasziniert sitze ich mit meinem Glass Wein in der Hand da und folge ihren Ausführungen....
Das Kammerorchester ist präsent, die Musik wird deutlich spürbar..... mit voluminöser Stimme und einer tiefen Begeisterung erklärt sie mir was sie vorhat!!
Ich bin beeindruckt!! Und jetzt will ich mehr...ich möchte mehr erfahren über diese interessante Frau und ihren Weg zu einer bekannten Violinistin!

Sie erzählt mir von Ihrem Leben und ihren Träumen als Kind Violinistin zu werden...
Sie erzählt mir davon, wie sie mit 12 Jahren angefangen hat und wie sie ihre Eltern überzeugen musste, ihr den Unterricht zu finanzieren. Sie erzählte mir davon, wie hart der Weg war/ist ......

"Aber Du hast Talent", war meine Antwort und Frage zu gleich. "Naja", meinte sie:" Talent ist das Eine, aber das andere ist die harte, gnadenlose Seite, die dieser Traum mit sich bringt,....das durchhalten, das stundenlange tägliche Üben, das dran-bleiben-obwohl-man Schmerzen-in den- Fingern -hat und das Freundinnen zu Konkurrentinnen werden, das ist ein wirklich hartes Leben!!
"Letztendlich hat mich nicht mein Talent zu einer Violinistin gemacht, sondern der Weg des Übens hat mich zur Meisterin meines Faches gemacht. Und immer noch übe ich täglich bis zu 5 Stunden".

Wir reden noch ein bisschen weiter "was es heißt dranzubleiben". Ich bin froh, endlich kann ich einige "Weisheiten" ;) dazu beitragen. Der Sport lebt schließlich von dem Erfolg des Übens.

Als ich später alleine war, musste ich nochmals an unser Gespräch denken....

Ist es nicht so, egal ob Du Violinist, Spitzensportler, Kampfkunstmeister, Manager oder Ottonormalverbraucher für Fitness bist, letztendlich ist der Weg des Übens (auf deinem Gebiet) das Ziel❗❓ 

Wenn man sich auf diese Reise der Kontinuität macht, täglich seine Einheiten zu absolvieren, dann wird man merken das dieser Pfad etwas ganz Lebendiges hat, mit als seinen Höhen und Tiefen, mit allen Ängsten, Schmerzen und Erfolgen.
Besonders wenn regelmäßiges Üben zunächst nur wenig Fortschritt zeigt und es zuweilen auch lästig wird, wird der Tag kommen, in dem das Üben zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil deines Lebens wird. 
Schlussendlich zählt doch, was das Üben und der Weg, den du gehst mit dir macht. 

Ich denke egal, ob es die Violinistin ist, die mit Leidenschaft ihren Träumen folgt oder ich, die mit mehr oder weniger großen Eifer ihr tägliches kleines Fitnessprogramm absolviert, beeinflusst diese Üben mein Leben!! Meine Gesundheit, meine Motivation, meine Kraft, meine Ausdauer, meine....

Genauso wie die Violinistin ihre Erfolge feiert, feiert mein Körper seine neue Kraft !!

💭Mach Dich auf...übe, übe, übe...und du wirst Meister auf Deinem "Gebiet"....und es beeinflusst Dein Körper nachhaltig!! 💪

Ist zwar keine viola`amore ...
..aber von einer jungen Künstlerin, die jeden Tag übt..







Montag, 31. Januar 2022

Alltagskämpferin

Montagmorgen, das Telefon klingelt meine Freundin ruft an. Wir haben uns zu einem "Telefondate" verabredet. Endlich haben wir mal wieder Zeit füreinander!!
Jetzt magst du vielleicht denken...ungewöhnliche Zeit ...haben die nichts besser zu tun?! 
Nein, genau das haben wir nicht ...es ist so herrlich einzigartig, sich am Montagmorgen die Zeit zu nehmen und die alltäglichen Dinge zu besprechen und auszutauschen!! 
Seit vielen Jahren begleiten wir uns durch das Leben und es gibt nichts besser als sich mit einer Alltagskämpferin über die gewöhnlichen und doch so kräftezerrenden Runden, die wir Tag für Tag absolvieren, auszutauschen 😊
Hier ein Gedanke, da ein Tipp....zuhören, austauschen und ermutigen...Worte und Gedanken wechseln den Besitzer. Sich verstanden fühlen...wahrgenommen werden, dass tut einfach nur gut!! 
Im Gespräch taucht auch immer wieder dir Frage auf. "So manches schaffe ich nicht....wie bekommen die anderen das nur hin?!" Kennst Du diese Frage auch?? 
ICH habe mir diese Frage schon so oft gestellt? Und meine innerliche Stimme hat postwenden geantwortet:" Ich schaffe DAS nicht!!! Bei mir läuft das nicht so reibungslos!" 
OHOH Willkommen in der Vergleichsfalle. 
Aber ist es nicht einfach genau so...ich stehe vor einem riesigen Berg und weiß nicht, wie ich den bewältigen soll. Ich sehe nur, dass DIE ANDEREN den wohl ganz mühelos besteigen!! Kommunikation mit dem Partner- keine Problem......gut erzogenen Kinder- klar doch.....
schlaf Probleme-noch nie was von gehört...gesundes Essen- jeden Tag...😱usw. 
Wenn wir uns auf die Alltagsreise begeben, rechnen wir doch eher mit sanften Hügeln, vielleicht sind wir so realistisch und erwarten noch ein halbhohes Mittelgebirge, aber das eine Alpenüberquerung vor uns liegt, dieses hat NIEMAND so wirklich als Warnung ausgesprochen!! 
Dass ich eine Kämpferin werde und ständig rauf und runter laufe muss, war mir in diesem Ausmaß nicht bewusst! AUFGEWACHT? Ich ja und DU? 
Langezeit war ich davon überzeugt: "Okay hilft alles nicht, es hilft dir eh NIEMAND! Bündel deine letzten Kräfte und nehme diesen Berg in Angriff. Es wird schon gut gehen! 
Viel zu oft bin ich schweißnass und mit letzter Kraft oben angekommen. Regeneration am Anfang kein Problem...ein kurzer Moment und dann ging es weiter. Heute einige Berge später ist meine Erholungszeit deutlich länger. Außerdem bedient sich dieses System einer mathematischen Formel: Längere Erholungszeit = höhere Berge :O 
Bis heute war es mir nicht klar, dass die Berge so hoch sein können. So Sprüche wie : "Berge gehören halt dazu, sonst wäre das Leben langweilig oder wenn Du oben stehst, kannst Du stolz auf dich sein", können vielleicht motivieren und helfen, aber die Steigung und der Schrecken bleiben trotzdem.  

Dann viel es mir wie Schuppen von den Augen...ein Berg bleibt ein Berg. Aber ich schaue immer zu diesem Berg rauf und nicht aus Gottes Perspektive auf ihn herab. Dann verliert der Berg seine Größe und Erhabenheit. Höhenunterschiede verschwinden. Nur noch mit einem scharfen Auge sind die Höhenprofile zu erkennen. Wie bei einer Landkarte ist die Höhe über die Höhenlinien zu deuten. 
Ein Gedanke keimt in mir auf, wenn ich diesen Berg hoch steigen muss, habe ich immer diese vernichtende Perspektive vor mir, aber Gott hat diese Keine-Berge-Sicht und das darf ich mir zu nutzte machen. 
Mit dem Vertrauen auf Gott und dem Wissen er hat die richtige Perspektive auf meinen Berg, kann ich mich auf Machen und Schritt für Schritt dem flachen Berg besteigen.😅


Der Berg liegt vor mir.....


Schritt für Schritt habe ich den "flachen" Berg gemeistert;)

              💝 vielen Dank liebe ALLTAGSKÄMPFERIN, dass Du meine Freundin bist.

Montag, 27. Dezember 2021

Loslassen

💭Hast Du Dir schon mal Deine Hand angeschaut, wenn Du etwas festhältst? 

Im Greifen neigen sich die Finger immer zur Handinnenseite. Die Muskeln am Unterarm sind angespannt, die Sehnen treten hervor. Je nachdem wie schwer der Gegenstand in deiner Hand ist oder wie fest du hältst, zeichnen sich die Muskelstränge deutlich unter der Haut ab. Die Anspannung durch das Festhalten ist spürbar.
Je schwerer der Gegenstand ist und je fester ich halten muss überträgt sich die Spannung auf den gesamten Körper. Das Halten schwere Gegenstände fordert eine enorme körperliche Anstrengung heraus.
Es gibt aber auch die leichten Dinge, die wir in der Hand halten, die kaum eine Anspannung hervorrufen. Die wir locker über längere Zeit und ohne Mühen tragen können. Hier ist die Schwere nicht relevant, der wesentliche Faktor ist in diesem Fall die Dauer. Wenn ich etwas über einen Zeitraum in der gleichen Position in der Hand halte, verkrampfen sich meine Muskeln. Das statische Halten fordert uns zwar im ersten Moment nicht wesentlich, aber für den Muskel ist das auf Zeit Höchstleistung.
Bei beiden Formen des Greifens zeigen die Finger immer zu einem!
Bei beiden Formen des Greifens geht immer eine gewisse Spannung mit!

💬Und was passiert, wenn wir loslassen?

Erstmal werden meine Augen aktiv. Ich suche mir einen sicheren oder stabilen Platz, wo ich meinen Gegenstand abstellen kann. Ich vertraue meinem Urteilsvermögen und stelle den Gegenstand neben mich. 
Die Hand öffnet sich, die Finger zeigen nach außen, Spannung lässt nach, die Muskeln entspannen sich, die Sehnen stechen nicht mehr so deutlich hervor, die Arme werden weich und eine Entlastung macht sich breit!
Das gleiche passiert auch, wenn ich einen leichten Gegenstand aus einer verharrenden Position weglege.
Die Finger zeigen nach außen und jetzt ist meine Hand wieder bereit etwas Neues zu nehmen.
Loslassen bedeutet nicht, dass ich es weggebe oder es nicht mehr wertschätze. 
Loslassen bedeutet einfach, ich bin bereit weiter zu machen!

Geht es uns nicht in allen Bereichen des Lebens so?
Wenn ich krampfhaft etwas festhalte, ist meine Anspannung riesengroß. Die Finger sind auf mich gerichtet....es hat immer was mit meinem Ego zu tun!

Ich habe mir überlegt, ob das halten und loslassen nicht auch auf meine Beziehungen übertragbar ist,
zum Beispiel auf meine Töchter....
Wenn ich aus welchen Gründen auch immer meine Kinder festhalte, ist meine Anspannung riesengroß.
Wenn ich aber meine Kinder ziehen lasse und sie loslasse, passiert genau das gleiche wie oben beschrieben.

Meine Augen werden aktiv, ich begleite meine Tochter bei der Suche nach einem guten Platz, ich vertraue meiner Tochter, auf meine Erziehung und meinem Gott, ich lass sie gehen.!
Ich stelle mein Ego hinten an!
Anspannung und Reibereien fallen ab, Beziehungsentlastung macht sich breit!
Grenzen und Raum bekommen eine klare Definition.
Freiheit und Vertrauen können sich ausbreiten!

💝Meine Hand ist geöffnet, ich bin bereit mit meiner Tochter unsere Beziehung neu zu gestalten. 
    Die Beziehungsgestaltung liegt nun in 4 zueinander zeigenden Händen! 
💝Meine Hand ist frei, ich bin bereit sie sofort aufzufangen, wenn sie stolpert! 

Eine Mutter- Kind- Beziehung ist geprägt vom Loslassen.
Das fängt bereits bei der Geburt an....
Ein Kleinkind lernt erst NEIN- Sagen, grenzt sich klar ab. Nimmt sich als eigenständiges Menschlein wahr. Das Kind fängt an seine Individualität zu entwickeln. 
Und erst in dem auf-Abstand-gehen, in dem Wissen um sich als eigene Person, kann der Mensch Nähe zu lassen. 
Wenn ich meinem Gegenüber die Freiheit gebe sich selbst zu entwickeln, dann ist diese Loslassen Liebe!

Jeder von uns ist individuell, möchte als eigenständige Persönlichkeit gesehen werden und möchte Raum und Freiheit zum Leben haben!
Und genau das erfahre ich als gläubiger Mensch .....das ist die Liebe Gottes als mein Vater. Ich habe mein Leben. Ich habe die Freiheit selbst zu entscheiden. Ich habe Raum mich zu entfalten. Ich darf hingehen, wo ich will.
Ganz schön viel ICH....aber ist es nicht das was eine gute Eltern-Kind-Beziehung ausmacht?
Dem Kind die Freiheit zu geben sein ich zu entwickeln.
So ist das auch bei Gott, er drängt sich nicht auf, ist einfach da, lässt dich dein ich entwickeln!
Er streckt dir einfach seine geöffnete Hand entgegen. Gott bietet Dir Vergebung und Freiheit bedingungslos an!! Gottes Hand ist offen für Beziehung.... zugreifen darfst DU!

Genauso möchte ich die Beziehung zu meinen Töchtern leben...
Genauso möchte ich immer meinen Töchtern die offenen Hände entgegen strecken...

Absolut dankbar bin ich, dass meine Eltern mich losgelassen haben.
Absolut dankbar bin ich Gott, der mir seine ausgestreckte Hand reicht!😍



Armband: Mutter-der-Braut 😊
loslassen und das Leben feiern!




...und was soll ich sagen die Beziehung zu meinen Töchtern verändert sich! 

Sie ist vertraut, neu, wundervoll, spannend, abwechslungsreich, herzlich, fröhlich, charmant, ungewohnt, lustig und was ganz Besonderes!

Vielen Dank dass IHR meine Töchter seid!💕




Montag, 29. November 2021

Geschenkestress

Weihnachten steht vor der Tür und wahrscheinlich überlegst Du fleißig WEM du WAS schenkst!

Eine sorgfältige ausgesuchte gute Flasche Wein ist schnell gekauft und schnell geleert. Was liebevolles Selbstgebackenes, ist eine besonderer Anerkennung und eine wahre Köstlichkeit und doch so schnell verzehrt. Ein schön gerahmtes Bild, eine Erinnerung an die gemeinsame Zeit ist was Wertvolles und doch lebt es nur von dem was war.

Die tollen und liebevollen Geschenke, die wir uns in der Regel machen, sind originell, durchdacht und etwas Persönliches.

Seit einigen Wochen überlege ich:" Was verschenke ich in diesem Jahr?"

Es soll etwas ganz BESONDERES sein! 

Es soll dem Beschenkten meine Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen!

Es soll kostbar sein!

Auf einmal kam mir die Idee, ich möchte meine Zeit verschenken....

Ist die Zeit nicht unser kostbarstes Gut?

Ist die Zeit nicht genau das, was uns allen fehlt?

Und ist es nicht so wenn wir Zeit miteinander verschwenden, dann teilen wir-

.....diesen kleinen Augenblick

.....die kleinen Glücksmomente 

.....die erdrückenden Sorgen 

.....die aufsteigenden Ängste

.....die ungeklärten Fragen

.....die schwere der Trauer

.....die ausgesprochenen Ermutigungen 

.....die humorvollen Momente

.....dass gemeinsam Lachen- miteinander!

Wenn wir gemeinsam Zeit miteinander verbringen, verliert dann der Alltag nicht an seiner Schwere? Dann können wir für eine kurze Zeit loslassen, weil wir jemanden haben, der uns zuhört.

Als es Abend wurde, begab er (Jesus) sich mit den 12 Jüngern zu Tisch (aus Matthäus 26). Auch Jesus lebte Gemeinschaft. Vor seinen schwersten Stunden lud Jesus seine Jünger ein. Er wollte Zeit mit Ihnen verbringen, um zu reden, um zu dienen und um zu zuhören. Manches wurde ausgesprochen oder angesprochen... aber dort am Tisch auf gleicher Augenhöhe wurde das Band der Gemeinschaft gelebt! 

Ein deutscher Denker hat folgendes Zitat verfasst:

"Gemeinsam existieren ist das gefühlte Minimum,

gemeinsam leben das Maximum!"

Es ist doch von so großer Bedeutung für uns, wenn wir in Achtsamkeit und auf Augenhöhe uns begegnen. 

Es ist von so großer Bedeutung, wenn wir uns Zuhören und Verständnis füreinander haben 

Es ist von so großer Bedeutung, wenn wir Zeit miteinander verbringen!

Das ist das Maximum an Leben😃


Auf Augenhöhe Kaffee trinken...


Gäste WILLKOMMEN💝




Sonntag, 31. Oktober 2021

Einfach unverbesserlich....

Eine Frage:“ Hast du die Übungen für den Hüftbeuger gemacht??

NEIN???

Dann kennst du sicher auch das Problem, man nimmt sich was vor und ist sich ganz sicher jetzt ...jetzt bekomme ich mich motiviert...jetzt nehme ich es mir ganz fest vor ….jetzt mache ich genau das was mir gut tut und lasse das weg was mir schadet!

Die Frage ist doch....

tut mir es gut, nicht in Bewegung zu kommen….?

tut mir es gut, genau das zu essen was ich gerade sehe….?

tut mir es gut mir gut, Dinge zu tun die mir nicht gut tun….?

Es gibt so viele spannende Sachen, aber warum bleiben wir immer im altem Trott??

Wäre es nicht toll, wenn wir uns einfach auf was neues einlassen könnten?

Wäre es nicht toll, wenn man alte blöde Gewohnheiten ablegen könnte und sich auf neue Trampelpfade begeben könnte?

Wäre es nicht toll sich konsequent in Bewegung zu setzten und seine Schmerzproblematik verändern zu können?

Wäre es nicht toll auf unsere eigene Lebendigkeit Einfluss nehmen können?

Dann gibt es eine gute Nachricht genau das kannst Du haben, wenn Du dich aufmachst….

Wenn ich regelmäßig meine Dehnung der Hüftbeugemuskulatur mache, kann ich meinen Schmerzen im Rücken beeinflussen.

So ist es doch auch im Leben, wenn ich zum Macher werde, kann ich manches positiv beeinflussen.

Aktiv sein heißt doch: etwas in Bewegung setzten.

Ich kann dann sicher auch mal ein Tag ohne Dehnung verbringen, aber durch die regelmäßige Implikation der Übung im meinem Alltag, gehe ich gut mit mir und meinem Körper um.

Ich habe Einfluss darauf, wie es mir geht!

Ich glaube es ist wichtig, das wir unser Wertesystem und unseren Umgang mit uns selber immer wieder auf den Prüfstand stellen.

Mich meinen alten Gewohnheiten und Fehlern stellen. Alte Verhalten-und Bewegungsmuster über schreiben.

Um dann wirklich konsequent und ohne wenn und aber die positiven Dinge ins Leben einbauen.

Raum für neues eröffnet sich! 

Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ Psalm 31,9

Weiter Raum bietet viel Platz sich auszuprobieren. Mache dich auf diesen Raum neu zu füllen.

Und du wirst sehen, dann passieren die kleinen Wunder, die vieles verändern können!


Weiter Raum....um neu zu füllen






Mittwoch, 29. September 2021

Der Hüftbeuger

Der Hüftbeuger im Fachjargon Musculus iliopopsoas genannt, ist ein Muskel, der viele Beschwerden und Schmerzen verursachen kann. Er hat massiven Einfluss auf die Wirbelsäule und kann durch eine Verkürzung starke Rückenschmerzen hervorrufen. Leider wird dieser Muskel in der Behandlung oft nicht berücksichtigt.

Um zu verstehen, warum dieser Muskel großen Effekt auf die Wirbelsäule hat, müssen wir uns etwas mit der Anatomie beschäftigen.

Der M.iliopsoas hat eine oberflächliche und eine tiefe Schicht. Es ist der einzige Hüftmuskel, der an der Wirbelsäule entspringt. Seine Fasern beginnen zwischen dem 12. Brustwirbel und ziehen sich runter bis zum 4. Lendenwirbel. Von dort geht er sich über das Becken und unter den Bauchmuskeln hindurch an den kleinen Hügel am Oberschenkelknochen. Somit liegt er weit in der Tiefe und ist für eine Laien nicht präsent. 

Zu seine Aufgaben gehört es die Hüfte zu beugen, er hilft bei der Rotation in der Hüfte und neigt den Oberkörper zur Seite.

Durch unseren Alltag, der durch das viele Sitze, Radfahren, Autofahren oder "Chillen" geprägt ist, ist dieser Muskel in der Regel verkürzt. 

Mit dieser Verkürzung zieht der Muskel die Lendenwirbelsäule nach vorne in das sogenannte "Hohlkreuz". Damit beginnen die Schmerzen in der unteren Wirbelsäule. 

Etliche Schmerzen haben genau in dieser Problematik ihren Ursprung.

💪Ich möchte ich euch zwei einfache Übungen zeigen, um den Hüftbeuger zu dehnen.


Schrittstellung, hinteres Bein gestreckt, Ferse auf dem Boden
Schub vom Becken nach vorne unten ( Pfeil)
Schub Brustbein nach vorne oben( Pfeil)
Hände ziehen nach oben hinten
Halten ca.1 Minute dann Beinwechsel

Beine gestreckt, Becken nach vorne geschoben
Fersen auf dem Boden Gewicht aber auf den Vorfuss,
Brustbein nach vorne oben schieben (Pfeil)

Gegenbewegung zur oberen Übung,
Fersen auf dem Boden, Gewicht mehr auf den Vorfuss,
Beine ganz gestreckt,
Oberkörper locker hängen lassen,
Blick durch die Beine durch,
mit jeder Ausatmung ein bisschen tiefer zu kommen




💬 Tipp! Das sind einfache Übung, die man gut nach einem Sparziergang noch machen kann.

Der Hüftbeuger und der untere Rücken werden gedehnt und mobilisiert!

Viel Spaß beim ausprobieren!




Montag, 30. August 2021

Den eigenen Rhythmus finden

Feste und höchst motiviert trete ich in die Pedalen. Meine Atemzüge werden deutlich hörbar. 
1000 Höhenmeter liegen vor mir. Der Berg ruft und ich gebe alles!
Die Strecke ist für einen bevorstehenden Marathon markiert. Irgendwie höchst motivierend und doch auch ernüchternd. Als ich die 2 -km- Marke passiert habe, wird mir bewusst, was noch vor mir liegt!
Ich bin weit entfernt von einem gleichförmigen aufwärtsfahren. Mein Atem ist eher japsend als gleichmäßig effektiv! Mir wird sofort klar, dass ich zu schnell, zu motiviert, zu unbedarft an den Berg ran bin. Ich versuche gleichmäßiger zu fahren, aber so richtig gelingen will mir das auch nicht.
Ein entgegenkommendes Fahrzeug zwingt mich zu einer Pause....oh blöd denke ich: "Jetzt wird es noch schwerer weiter zu fahren und in einen Rhythmus zu kommen."
Und tatsächlich im ersten Moment fühle ich mich kraftlos. Es läuft nicht wirklich rund. Das einzig gute ist, dadurch fahre ich deutlich langsamer wie zum Beginn der Tour. Diese "Ausgebremst- sein" hilft mir. Zusätzlich übernehme ich von dem Laufen mein "Durchhänger-zählen"1..2..1..2..1..2..
Und jetzt fängt es an rund zu laufen! Ich komme ganz schnell in einen Rhythmus.
Gleichmäßig und in einem moderatem Tempo arbeite ich mich den Berg hoch. Kraft kostet es mich weiterhin, aber in meinem Rhythmus mit meinem Tempo bewältige ich die Steigung vor mir.

Während ich den Berg hoch strample, frage ich mich was bedeutet es den für mich als Mensch einen Rhythmus zu haben? 
Ich glaube die Bedeutung von einem Rhythmus in unserem Alltag ist enorm wichtig! 
Unser ganzes Leben und das Sein unterliegt einem Rhythmus: Tag-und Nacht, Sommer- und Winter, 
Leben- und Sterben, Arbeit-und Pause, Anspannen-und Entspannen, etc.
Der Rhythmus im Alltag bietet uns ein gewisse Sicherheit und einen Rahmen für unser Leben.
Eine weitere Frage tut sich auf : In welchem Tempo strample ich mich durchs Leben?
In dieser schnelllebigen Zeit ist es enorm schwer sein eigene Geschwindigkeit zu halten und ein gesunden Lebensrhythmus zu finden.
Lasse ich mich nicht allzu oft von meinem Rhythmus ablenken?
Lasse ich mich nicht allzu oft auf das Tempo andere ein?
Mir zeigt es egal was ich tue, es ist einfach notwendig mein eigenes Tempo zu finden und zu akzeptieren.
Ich denke es ist wichtig, sich stets zu fragen," Bin ich eigentlich in meiner passenden Geschwindigkeit unterwegs?"
Ich finde es gut sich immer wieder selbst zu reflektieren und eine Fragende zu bleiben!
Gelegenheit gibt es viele, genauso wie das Auto mich unverhofft und nicht freiwillig zu einer Pause verholfen hat, 
gibt es wirklich oft Situationen im Leben, die mich zwingen anzuhalten und abzusteigen.
gibt es Menschen an meiner Seite, die mahnende Worte aussprechen  und mich zu nachdenken anregen.

Das Thema ist, kann ich mich auf mein eigenes Tempo einlassen? 
Bin ich bereit mein Tempo zu fahren, auch wenn mein Umfeld schneller ist?  
Bin ich bereit mir ehrlich einzugestehen, dass ich mehr Zeit brauche?
Bin ich bereit meine Probleme zu erkennen und anzugehen? 
Bin ich bereit Maßnahmen zu ergreifen, die mir helfen oder falle ich immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück?
Bin ich bereit helfende Skills anzuwenden oder siegt mein innerer Schweinehund?

Ich denke hier ist absolute Ehrlichkeit uns selbst gegenüber gefragt!
Ihr wisst ja, ich bin ein absoluter Bibelfan. Und mit diesem Gedanken "Ehrlich zu sich selbst zu sein"  hat sich schon ein ganz weiser König auseinander gesetzt. 
Er schreibt im Buch der Sprüche (27,19):
Im Spiegel des Wassers erkennst du dein Gesicht,
im Spiegel deiner Gedanken dich selbst.

Ich bin überzeugt, um einen Rhythmus im Leben zu finden, sollte ich mich meinen Gedanken und Vorstellung unverblümt stellen.
Im Falle der Bergtour wurde mir deutlich klar..
...auch wenn die Freude groß ist und der Berg ruft, kann ich nicht mehr einfach los schießen, sondern muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen!
...auch wenn es mühsam wird, kann ich Strategien anwenden, dir mir helfen durchzuhalten!
..auch wenn ich nicht mehr die Schnellste bin, darf ich in meinem Tempo fahren! 

Wie ist Dein Rhythmus? Hast Du ihn schon gefunden?


Oben angekommen.. Begrüßung der besonderen Art🐄 



Und ich bin einfach nur happy, das ich es geschafft habe😎


💪Kleiner sportlicher Tipp:

Manchmal kann es sehr hilfreich sein, wenn man den Takt noch nicht gefunden hat oder man unter Seitenstechen leidet, 1..2..1...2..zu zählen. Durch das zählen reguliert sich die Atmung und das Bewegungstempo passt sich an. 





Freitag, 30. Juli 2021

Auf und Davon


Die Koffer sind gepackt und das Auto ist geladen. Es kann los gehen - Richtung Süden. Urlaub liegt vor uns. Nach so langer Zeit zuhause können wir endlich mal wieder raus und alles hinter uns lassen, was für eine befreiende Vorstellung! Gerade in diesen Tagen ist die Freude extrem groß Abstand von allem zu gewinnen und los zu lassen, was Ärger, Frust und Sorgen breitet und mit Hoffnung auf Erholung nach vorne zu schauen. Sich einfach mal Auf und Davon machen und mit dem Davon-machen alles hinter sich zu lassen, was das Leben schwer macht! Was für eine tolle Vorstellung!

Naja wenn es nur so klar wäre, mit dem Urlaub bekomme ich einen gewissen Abstand zu meinem Alltag, aber irgendwie reise ICH ja mit!


Heute morgen habe ich ein Wort gelesen…

da ging es drum sich auf machen und zurück lassen.

da ging es drum los zu lassen und zu vertrauen.

Kurz gesagt ging es darum alte Geschichte hinter sich zu lassen und nach vorne zu gehen.


In der Bibel wird eine Situation sehr eindrücklich beschrieben….Jesus ging an einem See entlang er begegnete zwei Brüder: Simon, der später Petrus genannt wurde, und seinen Bruder Andreas. Die zwei waren Fischer und warfen gerade ihre Netze aus. Sie waren in diesem Moment so richtig bei der Arbeit und in ihrem Alltag drin. Da rief Jesus ihnen zu: "Kommt mit mir!“ Sie ließen alles stehen und liegen und folgten ihm. Nach zu lesen in Matthäus 4


Kurzerhand alles stehen lassen und sich Davon-machen, beschränkt sich bei mir nur auf den Urlaub! Ich habe meine Aufgabe im Hier und im Jetzt! Das werden die 2 Männer vielleicht für eine Millisekunde auch gedacht haben, aber mit dem sich-davon-machen und dem-sich-einlassen hat sich ihr Dasein drastisch verändert!


Ich habe mich gefragt, ob es sich in-dem-aufmachen um Abstand von meinem Alltag zu gewinnen und dem davon-machen der Jünger weitere parallele zu meinem Leben gibt.


Interessant finde ich den Aspekt des los lassen und alles hinter sich zu lassen.

Ich glaube diese Situation aus der Bibel zeigt uns, wie wichtig es ist „Altes“ los zu lassen… ohne zu zögern Vergangenes hinter sich zulassen…. nicht an alten Geschichten fest zuhalten, sondern vorwärts zu gehen…..hoffnungsvoll und ohne permanentes planen aller Eventualitäten. Hört sich leicht an und ist doch so schwer! Aber ist es vielleicht genau das was Jesus auch damit gemeint hat.

Das wir los lassen sollen und ihm folgen sollen. Tatsächlich drauf vertrauen, das Dinge sich regeln und persönlich drauf vertrauen das Gott es gut meint!

Gott spricht uns das zu…

die ganze Bibel ist voll von Vertrauensgeschichten!

die ganze Bibel ist voll von Zusagen die Gott uns gibt!

Ich für meinen Teil möchte mich auf-machen und vertrauensvoll auf Gottes Verheißungen lehnen.

Ich möchte mir gestatten mich davon-zu-machen um Abstand zu gewinnen von allem was mich runter zieht und meine Gedanken schwer macht!!


Interessant finde ich was dabei körperlich passieren kann:

Wenn ich los lasse...lässt meine Muskelspannung nach….meine Verspannung lösen sich.

Wenn ich mich freue...fährt mein Körper die Endorphin Ausschüttung hoch...innere Spannungszustände lassen nach.

Wenn ich mich auf mache...wird mein Körper gut durchblutet... alle Organe werden optimal mit Sauerstoff versorgt.

Wenn ich nach vorne schaue...wird mein Haltung aufrechter...mein ganzer Bewegungsapparat wird vertikal ausgerichtet!

Wenn ich diese Körperlichen Aspekte berücksichtige und ich merke wie diese Veränderung mir gut tut, sollte ich da nicht in mich rein hören und mir die Fragen stellen….warum mache ich mich nicht auf?...warum halte ich an vielen Dingen fest?...warum gehe ich nicht vorwärts?...warum mache ich mir mein DASEIN so schwer?

Ich für mich, möchte mich immer wieder daran erinnern, was ist mir wichtig und was mein Weg ist….

Ich möchte mein Dasein ausrichten auf den, der das Leben ist.

Die positive Auswirkung auf den Körper ist spürbar. Der einmalige Effekt auf die Psyche ist deutlich.

💬Wie ist das mit Dir??


und jetzt mache ich mich AUF UND DAVON 😉


und wünsche allen eine schöne Sommerzeit 🌞


...ich bin dann mal weg! 😎